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1. Das Gefühl ist selbst dieser ihm selbst offene Zustand, in dem unser Dasein schwingt. Der Mensch ist  nicht ein denkendes Wesen, das auch noch will, wobei dann ausserdem zu Denken und Wollen Gefühle hinzukommen, sei es zur Verschönerung oder Verhässlichung, sondern die Zuständlichkeit des Gefühls ist das  Ursprüngliche, aber so, dass zu ihm Denken und Wollen mitgehören.

Martin Heidegger, Nietzsche I

2. IIn “Sein und Zeit” wird das Dasein von einer weiteren Seite als Befindlichkeit bedacht (SuZ §§ 29, 30, 40), als Stimmung und Gestimmtheit, also hinsichtlich des Gefühls verankert. Dabei sei vorausgeschickt, dass das Gefühl nichts sei, was nur im “Innern” sich abspielt, sondern “das Gefühl ist jene Grundart unseres Daseins, kraft deren und gemäß der wir immer schon über uns weggehoben sind in das so und so uns angehende und nicht angehende Seiende im Ganzen. Stimmung ist (...) zuerst ein so und so Be-stimmen- und Stimmenlassen in der Stimmung. Die Stimmung ist gerade die Grundart, wie wir ausserhalb unserer selbst sind. So aber sind wir wesenhaft und stets” (M.H., Nietzsche Bd.1, 118).


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